SEBASTIAN-BLAU-PREIS
ZUM 5. MAL VERGEBEN


Thomas Felder ist Gewinner
5000 Euro Preisgelder gestiftet von Schwaben Bräu

Zum fünften Mal hat der Verein „schwäbische mund.art e.V“ zusammen mit vielen „schwäbische Inschdiduzziona“ den Sebastian-Blau-Preis für schwäbische Mundart zum Gedenken an den wohl bedeutendsten Mundartdichter des schwäbischen Dialektes, Dr. Josef Eberle alias Sebastian Blau, ausgeschrieben.

Diesmal waren die Liedermacher zur Bewerbung aufgerufen. Unter 50 Einsendern hat eine Experten-Jury unter Vorsitz von Wulf Wager 8 Titel für die Endausscheidung ausgewählt, die am vergangenen Sonntag in der Festhalle in Rottenburg auftraten.

Der Reutlinger Songpoet Thomas Felder hat die Jury mit seinem Lied: „So wie dr Wal“ die Jury überzeugen können und den mit 2.500,- Euro dotierten ersten Platz belegt. Die Jury würdigte seine reife künstlerische Persönlichkeit und seine neuen musikalischen Wege. Ihm folgte Alex Köberlein von Grachmusikoff mit einemsarkastischen Song „Em Nirwana isch nix los“. Dafür kann er immerhin 1000,- Euro einstreichen. Den dritten, mit 750,- Euro dotierten Platz belegte der 28jährige Pius Jauch aus Rottweil mit „Antdokaoamnu“. Auch das Publikum konnte sich einen Favoriten küren und vergab den Publikumspreis an die Rottenburger Lokalmatadoren „Gluzger“, die mit Schwoba-Jazz begeisterten.

Der schwäbische Dialekt in allen Ausprägungen, regionalen und lokalen Ausformungen ist auch in Zeiten der Globalisierung existenziell für die Kommunikation unter und mit Schwaben. Der Sebastian-Blau-Preis soll das Bewusstsein für den Wert des Dialektes in der Öffentlichkeit schärfen und stärken.

Getragen wird der Sebastian-Blau-Preis für schwäbische Mundart vom Verein „schwäbische mund.art e.V.“, dem Förderverein Schwäbischer Dialekt, dem SWR, der Stadt Rottenburg, dem Schwäbischen Albverein, dem Silberburg-Verlag und mit großzügiger, freundlicher Unterstützung der Stuttgarter Privat-Brauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu, die das Preisgeld zur Verfügung stellt.

SWR-Bericht



Wulf Wager Juryvorsitzender



1. Thomas Felder aus Reutlingen-Gönningen

„So wie d’r Wal“

Abschied aus Wettsingen
Autobiographische Notiz nach der Verleihung des
Sebastian-Blau-Preises.



2. Alex Köberlein aus Ammerbuch-Pfäffingen

„Em Nirwana isch nix los“



3.
Pius Jauch aus Bösingen

„Antdokaoamnu“



Publikumspreis: Gluzer aus Rottenburg/N

„Schwoba-Jazz“

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